Aktueller Sachstand

im bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren



Chronologie

Oktober 2014

. Das neue Basaltwerk »Langacker« der Rheinischen Provinzial Basalt- und Lavawerke (RPBL) wurde jüngst eröffnet. Es wurde direkt neben der Lagerstätte errichtet. Dort wird seit dem Frühjahr 2014 Basalt gewonnen und zu hochwertigem Schotter, Edelsplitten und Sanden aufbereitet. Die Brecheranlage kann aus bis zu drei Kubikmeter großen und bis zu 6.000 Kilogramm schwerem Basaltgestein Schotter und Edelsplitte in der Größe von 0,0063 Millimeter bis zu 63 Millimeter produzieren. Zudem entstanden ein Sozialgebäude, eine Werkstatt sowie eine Tankstelle.

Quelle : RPBL Pressemitteilung

13.02.2014

Sprengungen sind im Nettetal nicht wahrnembar. Seit der 7.Woche läuft der Probebetrieb. Akustisch im Tal gut wahrnehmbar (Zerkleinerungsbagger, Brecher, Abkippgeräusch) Spaziergänger die im Tal unterwegs sind haben auch auf der Plaidter Seite der Burg noch etwas von der Geräuschkulisse.

 

Vorratssprengung am 8.11.2013 war für die Anwohner nicht wahrnehmbar

7.10.2013

Im Rahmen des vertraglich vereinbarten Monitorings zwischen der abbauenden Fa RPBL, des BUND Rheinland-Pfalz als auch der BI Nettetal über den Verlauf des Tagebaus Langacker in Ochtendung werden u.a. die Sprengtätigkeiten und vorbereitende Maßnahmen hierzu, wie die Aufstellung der Messgeräte vereinbart. Fa. RPBL teilte mit, dass voraussichtlich beginnend am 16.10.2013 die Sprengtätigkeit, zum Eigenbedarf bzw. zur Herstellung des Abbaus für die geregelte Produktion ab März 2014 in Form von Flächensprengungen, wieder am Langacker aufgenommen werden. Ab diesem Zeitpunkt können regelmäßig wöchentliche Sprengungen in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr oder 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr durchgeführt werden. Die genauen Sprengtermine können der Internetseite der BI Nettetal entnommen werden.

26.7.2013

Nachdem nun mehr die ersten Fundamente erstellt worden sind, werden wir ab Montag, den 22.07., mit dem Stahlaufbau der Aufbereitungsanlage beginnen. Um zum einen fristgerecht den Stahlbau auszuführen bzw. die guten Monate vor dem Wintereintritt intensiv zu nutzen, werden wir ab dem 28.07. auch an den Wochenenden am Stahlbau arbeiten. Die Genehmigung seitens des LGB liegt vor. Wir werden natürlich darauf achten, dass die Arbeiten soweit wie möglich geräuscharm ablaufen.

5.6.2013

Nachdem die Abraumbeseitigung soweit fortgeschritten ist, wurde am 4.6.2013 die ersten zwei Flächensprengungen, zur Vertiefung des Geländes durchgeführt. Dabei wurde die L117 kurzzeitig gesperrt und ein Sprengposten stand im Nettetal am alten Steinbruch. Der Knall der ersten Sprengung um 12.oo h war an der Heseler Mühle nicht zu hören und das Erschütterungsmessgerät zeigte auch keinen Ausschlag. Die zweite Sprengung um 15.oo h war am alten Steinbruch nur ganz leise zu hören.

07.12.2012

Am 06.12.2102, haben wir auf dem geplanten Standort die Absteckungsarbeiten zur Beseitigung / Aufbau der Überlagerungsmassen für die Bereiche der Anlage und der Abraumhalden vorgenommen. Anfang nächster Woche werden die Gerätschaften zur Abraumbeseitigung angeliefert und evtl. mit den ersten Arbeiten begonnen.

Der Hauptbetriebsplan liegt seit dem 27.11.2012 vor.

Die Erdarbeiten an der Linksabbiegespur wurden abgeschlossen und Anfang Februar mit dem Einbau des Asphaltes fortgesetzt.

24.11.2012

Zeitplan: Fertigstellung der Linksabbiegespur auf der L117 im Februar; Beginn der Abraumbeseitigung für die Anlagenfläche Anfang 2013; Beginn des Aufbaus der Anlage Mitte 2013; Produktionsbeginn Anfang 2014

 

16.11.2012

In der 47 KW wird mit der Herstellung der Linksabbiegespur im Bereich der Zufahrt der Deponie/Kapelle, begonnen. Die Gerätschaften der Fa. Schnorpfeil werden bis zur Herstellung der Möglichkeit der Baustellenzufahrt im Bereich der Linksabbiegespur über die Zufahrt Heseler Mühle angeliefert.

17.4.2012

In der 18. Kw 2012 führt die RPBL weitere Bohrungen zur Detaillierung des Baugrundes durch. Diese wurden aufgrund der ersten Staubbohrung am 14. März 2012 notwendig. Die Bohrungen sind mit dem BUND sowie der BI Nettetal abgesprochen.

5. März 2012

In der 11. Kalenderwoche (12.03.2012 - 17.03.2012) wird die RPBL auf dem Langacker Bohrungen durchführen. Diese Bohrungen dienen dazu, die Belastung für die Detailplanung der baulichen Anlagen zu ergründen. Diese Bohrungen wurden durch die RPBL der BI Nettetal / BUND Kreisgruppe Mayen - Koblenz angekündigt und erläutert.

Dezember 2011

RPBL hat den Hauptbetriebsplan für den ersten Abschnitt des Tagebaus beim Bergamt zur Genehmigung eingereicht.

Oktober 2011

Nähere Einzelheiten zum Kompromis.............mehr

September 2010

Kompromiss beim Basaltabbau erzielt

Gemeinde verzichtet auf Berufungsverfahren - Nähere Einzelheiten werden noch bekanntgemacht

 

Juni 2010

Lösung im Langacker-Streit in Sicht

Der Streit um den Basaltabbau, im „Langacker" könnte durch einen Kompromiss aus der Welt geschafft,werden. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hat Annette Lehnigk-Emden, Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe Mayen-Koblenz und der Bürgerinitiative Nettetal, die Ergebnisse von Gesprächen vorgestellt, die mit dem Ziel eines Vergleichs geführt wurden.

Januar 2010

Es tut sich was

Das Unternehmen hat sich mit seinen Sachverständigen überlegt, dass die Festlegung einer starren Pufferzone von 10 oder 30 m zu dem geschützten Gebiet nicht erforderlich ist, sondern die Breite der Pufferzone nach den Gegebenheiten vor Ort (etwa: Schutzbedürftigkeit und Ort der Lebensräume und Arten) durchaus zwischen 10 und 40 m schwanken kann und vor Ort festgelegt werden kann.

Die Bürgerinitiative prüft zurzeit diesen Vorschlag und berät wie man das Ergebnis im Betriebsplan festlegen und wie die Einhaltung überprüft werden kann.

Ausserdem wurde fristgerecht gegen den Bescheid des Verwaltungsgerichts Rechtsmittel eingelegt

Januar 2010

Vorstandssitzung der BI-Nettetal eV.,Ochtendung mit einzigem Tagesordnungspunkt

Kürzlich fand eine Vorstandssitzung der Bi-Nettetal in der Gaststätte "Zur Bürgerstube" statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Analyse des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens und des Urteils in Sachen Tagebau Langacker. ........mehr.......

15.12.2009

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die Klage zurückgewiesen und den Rahmenbetriebsplan genehmigt ............mehr.......

17.11.2009

am 17.11.2009 fand die Mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Koblenz statt. Das Gericht verkündet seine entscheidung am 15.12.2009

 

14.1.2009

Gegen den Planfestellungsbeschluß wurde von BUND und BI-Nettetal eV Klage erhoben

19.12.2008

Planfeststellungsbeschluss zur Auffahrung des Basaltlavatagebaus Langacker auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Ochtendung in der Verbandsgemeinde Maifeld erlassen

20. Juni 2008:

RPBL legt dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz eine Verträglichkeitsvorstudie zum FFH - Gebiet 5610-301 "Nettetal" und zum Vogelschutzgebiet 5609-401 "Unteres Mittelrheingebiet" vor. RPBL kommt zu dem Ergebnis, dass trotz möglicher indirekter Auswirkungen auf einzelne Lebensraumarten Beeinträchtigungen nicht zu erwarten seien.

9. März 2008:

BUND Rheinland-Pfalz nimmt in Zusammenarbeit mit der BI Nettetal Stellung zum Gutachten vom 14. Februar 2008 mit der Feststellung, dass es nicht Ziel der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes war, eine Verschlechterung des Naturschutzes zu erreichen. Vielmehr muss nunmehr für die Fläche des Langackers als auch für das angrenzende Naturschutzgebiet Nettetal geprüft werden, ob für bestimmte geschützte, einzeln definierte Tierarten eine erhebliche Störung vorliegt, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten entnommen, beschädigt oder zerstört werden oder Individuen getötet, verletzt gefangen oder entnommen werden. nach der Auffassung des BUND/BI Nettetal ist dies für eine Vielzahl von Tierarten der Fall. Wiederum wird von BUND/BI Nettetal die Unvollständigkeit der Antragsunterlagen gerügt.

14. Februar 2008:

RPBL legt dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz ein Fachgutachten vor, nach dem aufgrund einer Gesetzesnovelle des Bundesnaturschutzgesetzes die Befreiungsanträge für Feldlerche, Schafstelze und Körnerwarze wieder zurückgezogen werden können.

8. August 2007:

BUND Rheinland-Pfalz nimmt in Zusammenarbeit mit der BI Nettetal Stellung zum Antrag vom 4.Juli 2007 mit der Feststellung, dass die von der RPBL vorgelegten Befreiungsanträge unvollständig sind. Neben den mit der Antragstellung der Fa. RPBL eingeräumten Beeinträchtigung der Lebensräume der Feldlerche, Schafstelze und Körnerwarze befürchtet der BUND/BI Nettetal, dass weitere Lebensräume und Arten durch den geplanten Tagebau betroffen sind, z.B. Schlingnatter, Zauneidechse, Neuntöter, verschiedene Fledermausarten, Wespenbussard und die Wildkatze. Es wird von BUND/BI Nettetal dargestellt, dass die durch den Tagebau zu erwartenden Lärm- und Staubimmissionen sowie die durch die Sprengungen verursachten Erschütterungen das Naturschutzgebiet Nettetal nachhaltig beeinflussen können. Diese Auswirkungen sind nach Ansicht BUND/BI Nettetal nicht geprüft.

4. Juli 2007:

Antrag der RPBL beim Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz auf Befreiung von den Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten nach dem Bundesnaturschutzgesetz für die Feldlerche, Schafstelze und Körnerwarze.

06.04./ 14.4.2003 Schreiben an Bergamt und Antwort

08.12.2002 Stand Weihnachtsmarkt Ochtendung

28.11.2002 Abschluss des Raumordnungsverfahrens / Veröffentlichung Entscheid

27.11.2002 Gespräch mit dem Landrat Albert Berg-Winters

09.11.2002 Infostand der Bürgerinitiative gemeinsam mit der SPD in Plaidt

05.11.2002 Mitglieder des Vorstands der BI nehmen an einer Präsentation
der Rheinischen Provinzial Basalt- und Lavawerke teil

09.10.2002 Obere Landesbehörde versendet zeitlich den Entwurf eines
neuen Raumordnungsplanes an die betroffenen Stellen

09.10.2002 Erörterungstermin im Raumordnungsverfahren durch die
Untere Landesbehörde

12.09.2002 Offener Brief an Ministerien, Land und Kreis, Parteien,
SGD Nord und die Öffentlichkeit

07.09.2002 In Ochtendung und Plaidt werden Plakate zur Rettung des
Nettetals aufgehangen

02.09.2002 Gründungsversammlung der Bürgerinitiative Nettetal e.V.

01.08.2002 Aufruf und Info an Plaidter Bürger hinsichtlich des geplanten
Abbaus

22.07.2002 Ortsbürgermeister Theisen und Dr. Koll von der Verbandsgemeinde-
verwaltung werden 1698 Unterschriften und 117 Widersprüche gegen
den geplanten Abbau übergeben

20.07.2002 Infostände in Ochtendung "Rettet das Nettetal"

19.07.2002 Aufruf und Info an Ochtendunger Bürger hinsichtlich des geplanten
Abbaus

15.07.2002 Kontakt mit betroffenen Anwohnern

03.07.2002 In den Ochtendunger Geschäften werden Unterschriftenlisten ausgelegt

01.07.2002 Gemeinderatsitzung in Ochtendung, einziger Tagesordnungspunkt ist
das Abbauvorhaben. Der Gemeinderat spricht sich gegen das Vorhaben
aus.

19.06.2002 Gemeinderatsitzung in Ochtendung. Bürger werden auf das Vorhaben
aufmerksam.

13.06.2002 Veröffentlichung des geplanten Raumordnungsverfahren in Ander-
nacher Stadtanzeiger und Maifelder Nachrichten

04.06.2002 Das Raumordnungsverfahren wird eingeleitet.

29.05.2002 Rheinische Provinzial Basalt- und Lavaunion stellt den Antrag bei der
Kreisverwaltung

15.01.2002 Gemeinderatssitzungen in Ochtendung und Plaidt. Vorstellung des
geplanten Basaltabbau "Im Langacker"